Good bye Maerzen, hello April

Der zweite Frühlingsmonat steht an und bereitet uns ein Bett aus weissen Frostkristallen… Der vierte Monat nach der alten Rechnung hat aber auch die Sonne und die ersten richtig warmen Stunden im Gepäck und eignet sich daher prima um Dinge voranzutreiben und zu beginnen, denen wir über den kommenden Sommer Gesicht verleihen werden.

Aufbruch, Anbeginn,Entwicklung und Wachstum: dafür steht der April und einen Aufbruch in der Natur spürt tatsächlich jedes Lebewesen in diesen Wochen, wenn sich die gesamte Tier- und Pflanzenwelt an der stärker werdenden Sonne, den positiven Energien des Frühlings und den steigenden Lebenssäften erfreut….in der Astrologie ist der Widder das Zeichen für Frühling und der Monat ist der Aphrodite/Venus geweiht und ist – auch wenn wir uns bereits im Frühling befinden – ein Schwellenmonat.

Die Wiesen für die kommende Weidesaison vorzubereiten mit Düngen, kalken und setzen neuer Weidezäune, endlich den Unterstand für die Wallache fertigen, unsere eigenen Gärten in Schwung bringen…..wir haben immer genügend zu tun.

Auch unser Sternenhimmel hat sich in den letzten Tagen wieder verändert und man sieht den Wechsel der Bilder: Orion, Leitsternbild des Winterhimmels, der rote Aldebaran im Stier sowie der Sirius im GroßenHund sind im Südwesten zwar noch präsent, werden aber zunehmend von den Frühlingssternbildern verdrängt….

Der Löwe nimmt seinen Platz ein, vor ihm der Krebs. Der Große Wagen ist nach oben gewandert; seine Deichsel deutet gen Osten, auf den orange-roten Arktur im Rinderhirten (Bootes). Dem Großen Wagen gegenüber sinkt das leicht zu findende Himmels-W der Kassiopeia tief an den nordwestlichen Horizont….die Herbst und Winterbilder verlassen die nächtliche Bühne und geben den Weg frei für die Jungfrau mit Hauptstern Spica . Zusammen mit Arktur und Regulus (Löwe) bilden diese drei Sterne das Frühlingsdreieck; Spica ist derzeit jedoch aufgrund ihrer Horizontnähe noch etwas unscheinbar. …

Für die alten Griechen verkörperte die Jungfrau die Göttin der Fruchtbarkeit, Demeter. Ihre Tochter Persephone wurde von Hades, dem Gott der Unterwelt entführt, denn Zeus hatte ihm das Mädchen zur Frau versprochen. Demeter war über den Verlust ihres Kindes sehr traurig und ließ die Felder und Bäume verdorren. Damit die Menschen nicht verhungern mussten, dachte sich Zeus eine Lösung aus: Persephone durfte zwei Drittel des Jahres bei ihrer Mutter verbringen und musste für den Rest des Jahres zu ihrem Mann in die Unterwelt.

Hält sich Persephone unter der Erde auf, wird es kalt und regnerisch, die Blätter fallen von den Bäumen und es beginnt zu schneien. Kommt sie zurück auf die Erde, wird alles grün, der Frühling beginnt. Das Sternbild Jungfrau erinnert also an den Wechsel der Jahreszeiten. Wenn sie am Himmel erscheint, erwacht die Natur zu neuem Leben, die kalte dunkle Zeit des Winters ist vorüber…..Die Jungfrau wird als weiblicher Bote der Fruchtbarkeit angesehen. Spica als Getreideähre symbolisiert den Frühling, in dem die Natur wieder auflebt und alles grünt und blüht. Leider ist dieses Sternbild mit dem blossen Auge nicht gut zu erkennen,

Planetenreigen: Saturn, Jupiter und Mars begegnen uns nun nur noch am frühen Morgen, währenddessen die helle Venus uns den Abendhimmel versüsst…

Alles in allem wird wohl auch dieser Monat eine Berg-und Talfahrt des Lebenszyklus zeigen, auf und ab.

Wir wünschen Euch allen, dass Ihr gesund bleibt und wir wieder in eine bessere Zukunft schauen dürfen – nehmt Euch ein Beispiel an der Natur – der Monat April ist auch eine hoffnungsvolle Dekade – seit Anbeginn der Zeit lässt er uns Positivität und Freude auf Kommendes nähren.

Vielleicht ist es an der Zeit, unser gesamtes Leben neu zu formen, alte Gewohnheiten abzulegen, der Natur wieder mehr zugetan sein, alte Wege neu zu entdecken……wer weiss….

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Hello March – Alban Eilir

Der Monat März steht für Neubeginn, zurückkehren zum Ursprung, neues Leben, Erwachen – er symbolisiert den ersten Frühlingsmonat, wurde nach dem Kriegs- und FruchtbarkeitsGott Mars benannt und ist der dritte Monat nach dem gregorianischen Kalender. Die Frühlings Tag und Nachtgleiche ist dieses Jahr am 20.03.

In früheren Zeiten – zur Existenz des Julianischen Kalenders fiel der Neubeginn des Jahres auf den März (und wurde im Zuge des gregorianischen Kalenderwechsels auf Anfang Januar „verlegt“ – verrückt nicht?) Damals wurden die heiligen Feuer an den Altären gelöscht um sie – gemäß dem Neubeginn und der Entsprechung des Märzmonats – neu zu entfachen…..

Auch wir nutzen die Kraft des Märzmonats um Neues zu wagen. Pläne zu realisieren, vorausschauend zu denken und vor allem neue Erkenntnisse mitzunehmen.

Das Grundstück komplett eingezäunt damit der Alabai Riese nicht auf dumme Gedanken kommt und die Nachbarn besucht. Vorausordern der neuen Paddockmatten damit im April/Mai diese aufgebracht werden können – an einigen Stellen ist dies dank des nassen Winters dringend vonnöten .

Auch am Himmel ändert sich nun etwas, die ersten Frühlingssternbilder sind sichtbar: Bootes der Bärenhüter und die Jungfrau und Ende des Monats bereits der herrliche Herkules über dem Nordosthorizont.

Die letzten Herbstbilder verschwinden – die Fische und Andromeda mitsamt der Galaxie die man dieser Tage wunderbar mit dem bloßen Auge sehen konnte, sie verabschieden sich bis in den Spätsommer von uns. Unübersehbar der Löwe – er thront über dem Südosten und Zwillinge, Stier und Orion sowie der große Hund südwestlich…..Einzig die Cirkumpolaren verweilen in alle Ewigkeit am selben Fleck.

In den Abendstunden sehen wir den Mond und Venus im Reigen zueinander und der eine überbietet den anderen mit seiner Strahlkraft.

Mit der Tag und Nachtgleiche beginnt wieder die hellere Zeit, der Tag besiegt die Nacht und die lichten Stunden überwiegen den Dunklen . Wir begehen sie mit Feuer und warmem Met, mit Herstellen von Märzwasser und Ernten der ersten Pflanzen. Die Natur zeigt uns, womit diese Jahreszeit in der Magie besonders in Verbindung gebracht wird: Erwachen, Motivation, Aufbruchsstimmung. Weidenkätzcchen schmücken das Haus, da dieser Baum mit Wachstum und Heilung assoziiert und als Schutzbaum verehrt wird, werden schon seit jeher Sträuße aus blühenden Weidenruten zum Schutz in Haus gebracht und mit Bändern geschmückt…..hierbei ist aber zu beachten, dass diese Pflanze unter Naturschutz steht und nur aus dem eigenen Garten oder aber aus Gärtnereien zu holen sind. Und das mit gutem Grund: In dieser frühen Jahreszeit ist der Nektar der Weidenblüten eine wichtige – oftmals sogar die einzige – Nahrungsquelle für die Bienen nach dem Winter und für ihre Existenz geradezu unentbehrlich!!!!

Wir wünschen Euch allen einen schönen Frühlingsbeginn und einen guten Start in die neue Saison!

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Happy New Year! Welcome January!

Es ist geschafft: wir treten ein in das Jahr des Mondes! Seiner Regentschaft unterliegt das aktuelle Jahr 2020 für das wir allen Seitenbesuchern, Freunden und unseren Familien Gesundheit und Wohlergehen wünschen!

Familie und Freunde, Gefühle und Verbundenheit werden in diesem Jahr im Vordergrund stehen! Und wir blicken nach vorn und zurück – der Monat Januar verdankt seinen Namen dem römischen Gott Janus mit seinen zwei Gesichtern, der uns mahnt das vorher Erlernte zur Zukunftsgestaltung zu verwenden!

Wir befinden uns weiterhin in den Raunächten und die stehen für eine Zeit, in der das Energieniveau allgemein sehr niedrig ist. Das kommt daher, dass das Erdmagnetfeld sich in dieser Zeit verändert – schon unsere Vorfahren wussten das und erledigten in dieser Zeit keine schwere Arbeit und schlossen keine Verträge ab……diese Zeit gilt der Ruhe und dem Sammeln von Kräften.

Mit dem 21.1. ändert sich das Energieniveau wieder positiv und wir freuen uns auf ein kleines aber nicht unwichtiges Jahreskreisfest: Imbolc in der letzten Januar Nacht. Das Erwachen der Natur im hochoffiziellen Sinne, denn erste Schneeglöckchen findet man, erste Knospen und Triebe. Unter der Erde treibt es bereits seit der Wintersonnenwende und Imbolc markiert nun die Mitte des Winters.

Auch für uns bedeutet der Januar Pläne schmieden und Erholung. Beides im Einklang.

Der Nachthimmel hat uns Anfang des neuen Jahres einiges zu bieten: Zu Jahresbeginn flammen die Sternschnuppen der Quadrantiden auf. Sie entströmen dem Nordteil des Sternbildes Rinderhirt oder Bootes . Vom 1. bis 10. Januar tauchen die Sternschnuppen dieses Stromes in der zweiten Nachthälfte auf. Der Höhepunkt der Quadrantiden ist am Morgen des 4. Januar.

Die Sterne entfalten ihre größte Pracht und da wo man sie noch erblicken kann, ohne den Lichtsmog der heutigen Zeit – zeigt sich Orion, der große Jäger als Leitfigur des Himmels. Fuhrmann, Stier und Zwillinge folgen ihm….

Die Tage werden im Januar bereits wieder merkbar länger. Die Tageslänge wächst um eine gute Stunde und wir können diese Zeit wieder nutzen um Dinge vorzubereiten, die wir im Frühjahr erledigen möchten.

Wir wünschen Euch allen einen ruhigen und planungsaktiven zweiten Wintermonat und ein gesundes Neues Jahr!

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Schöne Weihnachten und guten Rutsch!

Wir wünschen allen Familien, Freunden und Seitenbesuchern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Welcome December – Welcome light!

Wo Kälte gerade richtig beginnt und der Winter in vielerlei Orten Einzug hält, erleben wir die kürzesten Tage des Jahres um diese am 21.12. mit der Wintersonnenwende zu beenden und die Rückkehr des Lichtes feierlich zu begehen.

Es ist die Yulzeit, die uns Gemütlichkeit suggeriert, heutzutage aber oft in Eile, Stress und Arbeit ausartet und uns vergessen lässt, was sie eigentlich bedeutet:

Dezember – der 10. Monat des römischen Kalenders, benannt nach der Zahl 10/decem. Die Julzeit verheißt das Wissen um die Wiedergeburt des Lichtes, Neuanfänge, Umkehr und neues Leben. Der Name JUL oder JOL hat einen ganz alten Bezug zu Odin, dem Allvater.
Noch heute hat Odin den Beinamen „JOLNIR“, was auf die Rauhnächte und die wilde Jagd hinweist, und gerade hier im Norden eine ziemlich wichtige Bedeutung hat. Um dann im Zuge der Christianisierung den heidnischen Völkern den Übergang zum Christentum zu erleichtern, war es durchaus üblich, wichtige Feiertage in der Nähe der heidnischen Feiertage anzusiedeln – so auch hier der 24. Dezember um die Yulzeit.

Bereits Jahrhunderte vor der Ausbreitung des Christentums war das Weihnachtsfest in allen indogermanischen Regionen und auch anderorts verbreitet. Die Griechen feierten die Geburt des Lichtgottes „Soter“, die Phrygier nannten ihren Sonnengott „Artis“, die Sryrer „Thamuz“, und die Iraner feierten wie die alten Römer die Ankunft ihres Licht– und Sonnengottes „Mithras“. Die Römer drückten mit ihrem „Sol invictus“, was „unbesiegter Sonnengott“ bedeutet, besonders eindruckvoll ihre Ehrerbietung für das Starke und Kräftige aus. Bei unseren direkten Vorfahren, den Germanen und Kelten war dieses Fest unter den Namen „Jul“ bzw. „Yule“ bekannt, wobei konkret hier in Mitteleuropa der Begriff „Wintersonnenwende“ gebräuchlich war.

Auch bei uns muss noch das eine oder andere schnell erledigt werden. Neues fassen wir dann erst wieder im Januar an. Trotzdem werden wir versuchen, ein Stück der dunklen Zeit zu nutzen, um auszuruhen. Ich glaube, dass haben wir alle dringend nötig.

Ab 18 Uhr ist es stockdunkel und wenn das Wetter es zulässt, können wir den wunderbaren Sternenhimmel beobachten. Es ist immer wieder das Gefühl, nicht alleine zu sein mit all den alten Mythen am Himmel. Wir sehen fast alle Zeichen des Tierkreises und der Mond macht eine Planetenreise und schmückt sich mit ihrem Licht. Orion der Winterjäger und seine Hunde am Himmel, die Zirkumpolaren, ewig kreisenden Sternbilder hoch über uns, und die Sternschnuppenströme der Geminiden, entsprungen aus den Zwillingen und später die Ursiden ….ein Glück für Jeden, der eine erhaschen kann – ein Wunsch – schnelle ausgesprochen – soll sich im neuen Jahr erfüllen.

Wir wünschen allen eine schöne Adventszeit, gemütliche Stunden und Ruhepausen zwischen dem ganzen Weihnachtsstress und einen guten Jahresabschluss!

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Welcome November, welcome Winter !

Wir haben noch nicht ganz die sonnigen Oktobertage genießen können und schon sind wir im November. Neunter Monat der alten römischen Zeitrechnung und benannt nach der lateinischen Zahl novem.

Die meisten Außenbaustellen sind abgeschlossen und wir beginnen den Monat mit unserer Jahreskreiszusammenkunft, welche wir zwei Tage nach dem eigentlichen Festtag mit Freunden und Bekannten begehen. Ein guter Abend im Skorpionmonat um sich emotional von alten Lasten zu lösen, alte Dinge loszulassen und dem Feuer zuzuführen, geschrieben auf ein Blatt Papier..

Einen Tag später kommt unser Neuzuwachs ins Haus. Auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger unseres großen Bären Buck, haben wir uns für einen Alabai entschieden und Khan wird am Sonntag in unsere Mitte treten und in unser Rudel integriert werden. Wir freuen uns schon auf ihn und hoffen, dass der kleine große Riese unseren Hof als sein neues Zuhause schnell annektieren wird.

Wir freuen uns auf die Tage im November, die Kaminabende, die Tage die wir uns selbst gönnen werden um uns zu erholen, gemütlich mit Tee und heißem Kakao.

Unsere Tiere mümmeln friedlich ihr Heu auf den Paddocks, die Kühe genießen den Luxus eines tief eingestreuten, warmen Stalls und haben mittlerweile den allmittaglichen „wirwollenrausaufdieWieseTerror“ aufgegeben…

Bald beginnen die ersten Wintermärkte, wo wir auch schon einen bis zwei auf unserer Liste haben. Ansonsten werden die Tage und Wochenenden ruhiger und entspannter werden, wo Zeit für ausatmen sein wird.

Seit der Zeit Umstellung sind nun auch die Tage wieder kurz und die Nächte lang, die dunkle Jahreszeit hält Einzug und meistens ist es bereits vor 18 Uhr dunkel draußen. Aber auch Vorteile für Sternenbeobachter wie uns hat dies: schon am frühen Abend lohnt sich der Blick: das Viereck des Pegasus strahlt uns entgegen, östlich bereits das Sternbild Fische. Zudem kommen einige Planeten wieder ins rechte Licht: Venus kehrt als Abendstern zurück, Mars am frühen Morgen und Saturn des weiteren im Schützen.

Auch die Sternschnuppen der Lenoniden, aus dem Sternbild Löwe heraus, sind zu sehen und Tauriden aus dem Stier, der sich wieder wunderbar über unseren Köpfen zeigt.

Der Skorpion bestimmt den November und so ist es nicht verwunderlich, dass man ihn auch den Transformationsmonat nennt. Er eignet sich wunderbar zur inneren Einkehr, die man mit ruhigen Stunden, Beisammensein und Kraftschöpfen kombinieren kann.

Wir wünschen Euch einen gemütlichen November, genießt mit Euren Tieren die letzten lauen Tage oder die Lagerfeuer an denen es sich in gemütlicher Runde immer aushalten lässt und plant die kommende Saison.

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Ein wunderbares Halloween !

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Willkommen Herbst – Hello October!

Wir sind mitten in der Schwellenzeit – betreten den 2. Herbstmonat – October – der 10.. Monat nach dem gregorianischen Kalender und Namensträger der Zahl 8 – octo.

Der Herbst ist mit Regen und Sturm eingezogen und die Tage sind bereits kürzer als die Nächte, was man an der früh herannahenden Dunkelheit merken kann. Weniger Zeit, abends noch draußen tätig zu sein. Für uns wird der Monat October ein Monat des Verabschiedens sein, vom Sommer, von der Wärme draußen, vom Licht. Aber mit diesen Tagen beginnt auch die Zeit, wo wir mehr für uns tun können: früher Feierabend, kleine Leckereien vorm Kamin, gemütliche Stunden…..

Die letzten Früchte ernten, den Garten schlafen legen, die Beendigung der Weidezeit – all das erledigen wir in diesem Monat. Und wir begehen unser Jahreskreisfest Samhain – das Ende des aktuellen Jahres. Wir freuen uns auf ein Fest bei Feuer und herzhaftem Essen mit guten Freunden.

Auch unser Nachthimmel ist bereits mitten im Herbst – Jupiter und Saturn warten uns auf und bei wenig Luftverschmutzung oder Lichtsmog, werden die beiden diesen Monat mit dem bloßen Auge sichtbar sein. October ist auch Sternschnuppenzeit – die Draconiden und Orioniden erreichen die Erde. Zeit also zb am 9./21. October Wünsche zu äußern…

Jupiter und Mond – erst am Anfang des Monats gemeinsam Reisende, zeigen sich an Samhain noch einmal kurz zusammen – Saturn verlässt dann seine Position – und wenige Stunden später ist bereits der nächste Monat da – November….

Wir werden die Herbstnächte am Nachthimmel begleiten, Pegasus erstrahlt mit seinen 4 Hauptsternen und gibt dem charakteristischen Herbst-Dreieck die Form. Der Sage nach, zeugte der Meeresgott Poseidon mit der Gorgone Medusa Pegasus. Als Perseus Medusa köpfte, entsprang das geflügelte Ross ihrem Nacken. Mit seinen Hufen schlug Pegasus die Quelle Hippokrene, die dichterische Inspiration verleiht. Daher steht Pegasus als Symbol für die Dichtkunst und als Sinnbild aller Pferdefreunde.

Auch das Sternbild des Steinbocks zeigt sich und erklärt sich darin, dass es eigentlich ein Mischwesen ist, halb Ziege halb Fisch. Bei den Babyloniern, die dieses Sternbild schon kannten, markierte er die Jahreszeit, in der dieser Fisch wieder in großen Schwärmen zu fangen war. In der griechischen Mythologie dagegen, ist es der Gott Pan. Im Kampf mit dem Ungeheuer Typhon um die Weltherrschaft mussten die Götter des Olymp einst hastig flüchten. Sie stürzten sich, verwandelt in Wasserwesen, in einen Fluss. Pan verspätete sich etwas und wurde nur zur Hälfte zum Fisch. Die Flucht gelang ihm dennoch. Weil er im Anschluss noch half, Göttervater Zeus zu retten, der von Typhon gefangen und verletzt wurde, versetzte dieser ihn aus Dank unter die Sterne……..

Wir wünschen Euch einen guten Übergang mit Euren Tieren in die dunklere Zeit, gemütliches Beisammensein am Feuer und schöne bunte Herbsttage und Ausritte in die Natur!

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Hello September….good bye Sommer – Herbstequinox!

Wir betreten die Schwellenzeit – den 9. Monat nach dem gregorianischen Kalender und den ersten Herbstmonat! Ideal um die letzten warmen Übergangstage draussen zu genießen, den Garten vorzubereiten, die letzten Arbeiten auf dem Hof zu erledigen und die erste Herbsternte zu vollziehen.

Dieser Monat war im alten Rom der siebte Monat und wurde so ursprünglich nach der Zahl sieben/sepem benannt. Für uns bedeutet der September die erste Jahresrückschau, die Ergebnisse zu sichten und hier und da noch zu komplettieren bzw. zu beenden. Wir nutzen die weichen Herbstsonnenstrahlen zum ausatmen und Kräfte sammeln…

Wir begehen in ca. der Mitte des Monats die Herbst-Tag-Nacht-Gleiche mit Mabon/Alban Elued und entzünden die ersten Herbstfeuer der Altäre und Feuerstätten – es stellt sich das Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht, Helligkeit und Dunkelheit und Tod und Leben wieder ein. Wieder eine Zeit um *Danke * zu sagen, Danke für jeden Tag in Frieden und Harmonie, für die Fülle der Natur und Gesundheit.

Unsere Pferde haben die letzten großen hohen Weideflächen mit dem ersten Tag des Monats eingenommen, wo genug wächst um sie durch den September zu bringen. Der Herbstkurs mit Volker steht ebenfalls in Haus. Der Unterstand für die Wallachgruppe wird hochgezogen. Selbst der Hengst hat mittlerweile sein Weidezelt in Beschlag genommen, obgleich es am Anfang so aussah, als ob er es unberührt lassen würde.

Die Heuvorräte sind eingelagert und verstaut. Die letzten Früchte werden geerntet und die Beerensträuße gebunden -den Rest der Kräuter und Früchte überlassen wir den Tieren in der Natur. Die großen Kranichschwärme unseres Vogelschutzgebietes sind diese Tage wieder sehr aktiv und auch sie künden vom Herbst und ziehen lautstark ihre Kreise am Himmel über uns…

Auch am Nachthimmel wird es Herbst, Pegasus und Andromeda lösen die großen Sommersternbilder ab, mit Ihnen wird auch das Herbst Viereck wieder deutlich sichtbar. Die Cirkumpolaren sind wie immer deutlich am Zenit zu sehen und im September steht auch zwischen dem Zenit und dem Polarstern (im Sternbild Kleiner Bär) das Sternbild Kepheus – es ist schwer auszumachen, aber wenn man genau hinsieht entdeckt man die lichtschwachen Sterne des Kepheus, welches aussieht wie ein kleines Haus.

Kepheus, einst König von Äthiopien mit seiner Gattin Kassiopeia welche einer schönen Tochter – Andromeda – das Leben schenkten und deren Gattin Kassiopeia die Götter beleidigte indem sie behauptete, ihre Tochter sei schöner als die des Meergreises Nereus.

Als Poseidon davon erfuhr, ließ der dessen Ländereien überschwemmen und weckte das Seeungeheuer Ketos, welches nur besänftigt werden konnte durch die Opferung seiner Tochter Andromeda. Diese wurde durch Perseus befreit und Ketos getötet. Zeus ließ alle an den Himmel verbannen um ein Mahnmal zu setzen und so sehen wir alle aus dieser Geschichte noch heute am Nachthimmel vereint.

Wir wünschen Euch schöne laue Frühherbsttage, welche das Trainieren und Reiten auch wieder angenehm werden lassen, gemütliche Nächte am Kamin oder Lagerfeuer und einen guten Übergang in die dunklere Jahreszeit.

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Good bye July, welcome August!

Wir begrüßen den letzten Sommermonat, die letzte Dekade vor der Übergangszeit, den 8. Monat nach dem gregorianischen Kalender dessen Name der des ersten römischen Kaisers ist: Augustus!

Er markiert den Beginn der Erntezeit, ist somit ein Teil eines Ganzen der Entwicklung und des Wachstums, quasi das Endstück dessen. Für uns ist es ein Monat, der sich auf die Pflanzen und Baumwelt bezieht: Zeit zum erspähen guter Ernteplätze für Kräuter. Im August ist der Tag der Kräuterweihe, der Schlüsselpunkt zu der wichtigsten Kräutersammelzeit des Jahres, am 15. August.

Ebenso das Schnittferfest – Lughnasadh – dem Sonnengott Lugh gewidmet in alter Tradition – aus dem heute das moderne Erntefest erwachsen ist – begehen wir in diesem Monat.

Für uns ist der August ein Genussmonat. Wenn man morgens über die von Tau bedeckten Wiesen geht, bemerkt man schon den leicht moosig-erdigen Geruch des nahenden Herbstes vermischt mit den Düften des Sommers. Die Wiesen haben ihren ersten Rundlauf hinter sich, sind bereits nachgewachsen und die Pferde stehen teilweise noch bauchtief drin. Die Heuernte unserer Bauern ist in vollem Gange und wir haben auch schon fast die ganze Winterration eingefahren.

In diesem Monat gehen die letzten Arbeiten in und ums Haus zu Ende, die wir nur in der trockenen warmen Jahreszeit erledigen können. Im nahenden Herbst wollen wir alle Großprojekte beendet haben und die Zeit für uns persönlich nutzen.

Unser Sternenhimmel in diesem Monat lässt ein Wunschkonzert von Sternschnuppen auf uns regnen: die Perseiden erreichen ihren Höhepunkt, entsprungen aus dem Sternbild des Perseus – dem Halbgott, Sohn des Zeus der u.a. Medusa tötete und auch das Atlasgebirge erschuf, durch den Tod des Königs Atlas.

Der Himmel in diesem Monat macht sehr deutlich, dass sich der Sommer seinem Ende nähert: die lichten Stunden des Tages verkürzen sich enorm. Dafür leuchten die Gestirne um so heller und am 9. August können wir Jupiter direkt neben dem Mond bestaunen, der Mond wandert dann scheinbar weiter zu Saturn wo er am 12. zu sehen ist.

In den immer früher beginnenden Nächten dominieren noch die Sommerfiguren. Leier, Schwan und Adler strahlen bis weit nach Mitternacht hoch am Südhimmel. Gegen Morgen übernimmt dann allerdings das Herbstviereck des Pegasus. Zu Monatsende zeigen sich kurz vor der Morgendämmerung bereits Orion unser großer Jäger in Begleitung der Zwillinge – und signalisieren, dass die kalte Jahreszeit unaufhaltsam näher rückt……..

Bis dahin wünschen wir Euch allen einen warmen und ausgelassenen Monat August, voller Fülle und Erholung. Gutes Gelingen bei Euren Projekten, erfolgreiche Turniere und vor allem viel Zeit miteinander!

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