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Good bye July, welcome August!

Wir begrüßen den letzten Sommermonat, die letzte Dekade vor der Übergangszeit, den 8. Monat nach dem gregorianischen Kalender dessen Name der des ersten römischen Kaisers ist: Augustus!

Er markiert den Beginn der Erntezeit, ist somit ein Teil eines Ganzen der Entwicklung und des Wachstums, quasi das Endstück dessen. Für uns ist es ein Monat, der sich auf die Pflanzen und Baumwelt bezieht: Zeit zum erspähen guter Ernteplätze für Kräuter. Im August ist der Tag der Kräuterweihe, der Schlüsselpunkt zu der wichtigsten Kräutersammelzeit des Jahres, am 15. August.

Ebenso das Schnittferfest – Lughnasadh – dem Sonnengott Lugh gewidmet in alter Tradition – aus dem heute das moderne Erntefest erwachsen ist – begehen wir in diesem Monat.

Für uns ist der August ein Genussmonat. Wenn man morgens über die von Tau bedeckten Wiesen geht, bemerkt man schon den leicht moosig-erdigen Geruch des nahenden Herbstes vermischt mit den Düften des Sommers. Die Wiesen haben ihren ersten Rundlauf hinter sich, sind bereits nachgewachsen und die Pferde stehen teilweise noch bauchtief drin. Die Heuernte unserer Bauern ist in vollem Gange und wir haben auch schon fast die ganze Winterration eingefahren.

In diesem Monat gehen die letzten Arbeiten in und ums Haus zu Ende, die wir nur in der trockenen warmen Jahreszeit erledigen können. Im nahenden Herbst wollen wir alle Großprojekte beendet haben und die Zeit für uns persönlich nutzen.

Unser Sternenhimmel in diesem Monat lässt ein Wunschkonzert von Sternschnuppen auf uns regnen: die Perseiden erreichen ihren Höhepunkt, entsprungen aus dem Sternbild des Perseus – dem Halbgott, Sohn des Zeus der u.a. Medusa tötete und auch das Atlasgebirge erschuf, durch den Tod des Königs Atlas.

Der Himmel in diesem Monat macht sehr deutlich, dass sich der Sommer seinem Ende nähert: die lichten Stunden des Tages verkürzen sich enorm. Dafür leuchten die Gestirne um so heller und am 9. August können wir Jupiter direkt neben dem Mond bestaunen, der Mond wandert dann scheinbar weiter zu Saturn wo er am 12. zu sehen ist.

In den immer früher beginnenden Nächten dominieren noch die Sommerfiguren. Leier, Schwan und Adler strahlen bis weit nach Mitternacht hoch am Südhimmel. Gegen Morgen übernimmt dann allerdings das Herbstviereck des Pegasus. Zu Monatsende zeigen sich kurz vor der Morgendämmerung bereits Orion unser großer Jäger in Begleitung der Zwillinge – und signalisieren, dass die kalte Jahreszeit unaufhaltsam näher rückt……..

Bis dahin wünschen wir Euch allen einen warmen und ausgelassenen Monat August, voller Fülle und Erholung. Gutes Gelingen bei Euren Projekten, erfolgreiche Turniere und vor allem viel Zeit miteinander!

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Hello July – hello Summer !

Wir haben noch nicht ganz durchgeatmet und schon ist Juli…..der fünfte Monat nach dem römischen Jahres Kalender, auch Geburtsmonat von Julius Cäsar – ihm verdanken wir anstelle des alten römischen Mondkalenders, den aus Ägypten stammenden Sonnenkalender und so wurde nach seinem Tod sein Geburtsmonat in mensis Iulius, also „Juli“ umbenannt…..

Der längste Tag des Jahres ist nun schon wieder vorbei und die Tage werden bereits, wenn auch kaum merklich wieder kürzer. Die Natur jedoch, überschüttet uns mit ihren Gaben, dem Licht, der Sonne, Wachstum, Lebensfreude, Pflanzen, Früchte, Blumen und Kräutern..

Wir nutzen diese Zeit normalerweise zum regenerieren….doch dieses Jahr ist voll von Aufgaben für uns, um unser Heim schöner zu machen, um den Winter vorzubereiten.

Wir werkeln weiter an Haus und Hof und das wird uns noch den ganzen Sommer beschäftigen. Der Hof ist fast fertig gepflastert, innen sind wir auch schon ein ganzes Stück weiter gekommen bei dem was wir so vorhatten.

Unser Hofffest steht ins Haus, der Sommerkurs mit Volker und die Arbeiten hier halten uns auf Trab und wir merken garnicht, wie schnell die Zeit vergeht….. unser Jahreskreisfest Lughnasadh ( Lugh ist der keltische Sonnen-, Korn- und Erntegott, dem dieses Fest gewidmet ist) will vorbereitet werden und wir haben vor, es wieder mit Freunden zu feiern, guten Freunden, die wir leider viel zu wenig um uns haben…

Am Nachthimmel umrahmen Saturn und Jupiter die Milchstraße und geleiten uns durch die dunklen Stunden. Wega im Sternbild Leier, Deneb im Sternbild Schwan und Altair im Adler bilden das sogenannte Sommerdreieck. Doch auch der kommende Herbst kündigt sich mit dem Sternbild Pegasus schon an…..die Zeit nimmt Schwung auf den Wandelzeitraum.

Ende des Monats finden wir Sirius wieder….und die Meteorströme der Perseiden ziehen aus dem Torso des Perseus heran. Anfang Juli versinkt gegen Mitternacht der Löwe im Westen, bald gefolgt von der großen Jungfrau. Neben der Waage der hübsche Skorpion am höchsten Punkt im Süden, wo er vom Schützen abgelöst wird. Im Südosten ziehen die Sternbilder Steinbock und Wassermann heran, kurz darauf gehen die Fische im Osten auf. Auch der Widder erscheint vor der Morgendämmerung. Ende Juli hebt sogar das Wintersternbild Stier noch seine Hörner über den Horizont. Nur die Zwillinge und der Krebs bleiben in den kurzen Sommernächten verborgen – eine gute Zeit also einen großen Teil des Tierkreises zu bewundern…

Neben der Sonnenfinsternis, welche nur in Südamerika zu sehen sein wird, haben wir eine Mondfinsternis am 16.7. – zwar nur partiell, aber trotzdem ein Ereignis. Die Delta Aquariden können uns Ende des Monats erreichen, Alpha-Capricorniden ebenfalls neben den durchgängig regnenden Perseidenströmen……also nicht vergessen sich etwas zu wünschen….

Wir jedenfalls sind tatkräftig in der Jahresmitte – schaffen – um dann die Früchte dieses Werkens zu ernten. Wir wünschen Euch allen eine erfolgreiche Kurs- und Turniersaison, gesunde Fohlen, einen schönen Sommer mit Ausblick auf gute Ernte und eine entspannte Zeit miteinander!

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Hello June – Summer side of Life –

Der erste Sommer-Monat ist auch der sechste Monat nach dem gregorianischen Kalender. Es ist der Monat von Juno der römischen Göttin der Weiblichkeit, der Geburt und der Ehe – ihr ebenbürtig – die griechische Hera.

Was im Frühling noch zaghaft sich regte, zeigt nun seine volle Kraft. Sonne und Wärme halten nun vollends Einzug in unseren Zyklus. Am 21.6. ist bereits wieder die Sommersonnenwende, Alban Heruin, und wir tun gut daran, diese wertvolle Zeit sinnvoll zu nutzen.

Ausbringen was Früchte tragen soll, sähen was geerntet werden will – und das auch im übertragenen Sinn.

Ein neuer Kurs mit Volker, die Vorbereitungen zu unserer Ranchparty, das Besuchen von den zahlreichen Sommermärkten und Kräutertagen, unser Jahreskreisfest….all dies füllt uns diesen Monat an. Zudem haben wir noch einiges auf dem Hof zu erledigen…überall ist noch Angefangenes….

Wir haben großes Glück, das Gras wächst gut, die Pferde und Rinder stehen bis zum Bauch in der Wiese und genießen ihre Weidezeit. Auch das ist nicht selbstverständlich, lehrte uns Mutter Natur gerade letztes Jahr….

Die Sommersonnenwende markiert den längsten Tag und die kürzeste Nacht, dieses Fest ist ein Sonnenfest und wird immer an diesem festen astronomischen Termin gefeiert. Es erreicht der Zenit der Sonne den nördlichsten Punkt am nördlichen Wendekreis, dieser Moment markiert auf der Nordhalbkugel der Erde den Beginn des Sommers nach astronomischer Definition…..wir begehen sie mit großen Sonnenwendfeuern und ehren die Wärme und die schöne Jahreszeit mit dem Feuer….und kleinen Gaben…

Auch unser Sternenhimmel hat sich wieder geändert: Die Milchstraße, umringt von den Sommersternbildern Adler und Schwan, steht senkrecht über dem Horizont und Jupiter leuchtet momentan besonders hell und groß. Auf unseren Breiten, hier in Norddeutschland sinkt die Sonne hier in den Juninächten nur wenig unter den Horizont und so bleiben unsere Nächte durch diese sog. Mitternachtdämmerung immer etwas heller als im Süden.

Hoch im Westen steht der Große Wagen und links von ihm ist der Bärenhüter mit dem hellen Hauptstern Arktur zu sehen. Dicht über dem Südhorizont funkelt Antares, der rötliche Hauptstern des Skorpions, und am Osthimmel zeigt sich rechtzeitig zum Sommerbeginn das Sommerdreieck aus den hellen Sternen Wega, Deneb und Atair….man kann all deren Herrlichkeit gut beobachten und taucht dann immer wieder in das funkelnde Licht der jungen Milchstraße ab…..

Das Sternbild Adler ist nicht immer leicht zu finden……Er symbolisiert den Adler des Zeus.

Jedesmal, wenn Zeus einen seiner Blitze zur Erde geschleudert hatte, flog der Adler hinterher und brachte den Blitz wieder zu Zeus zurück. Der Adler war jedoch nicht nur für den Rücktransport der Blitze zuständig. Als Zeus den hübschen Knaben Ganymed aus Troja entführte, war es sein Adler, der den Knaben zum Olymp trug, wo Ganymed fortan als Mundschenk der Götter Dienst tun musste. Ganymed wurde von Zeuss später als Sternbild Wassermann an den Himmel versetzt.
Darüber hinaus hatte der Adler den Pfeil des Amor zu bewachen, um so sicher zu stellen, dass dieser Pfeil nicht auf Zeus abgeschossen werden konnte…….anderen Erzählungen zufolge soll er auch an den großen Adler Ethon erinnern, der Tag für Tag zu dem an einen Felsen im Kaukasus gefesselten Prometheus flog und von dessen Leber fraß…..

Nun egal wie man es sieht, wir nehmen den Adler als Botentier für Neues. Alte Wege hinter sich lassen und neue beschreiten….Wir nehmen ihn als den Wind der uns durch die Haare geht, beim schnellen Galopp, den scharfen Blick für die Schönheit der Natur des Monats und für schnelle und gute Entscheidungen.

Wir wünschen Euch einen schönen ersten Sommermonat mit Euren Tieren, Turniererfolge, bereichernde Kurse und vor allem viel Zeit miteinander!

Alban Heruin
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Good bye April, welcome May! Blessed Beltane!

Der Mai ist der 5. Monat nach dem gregorianischen Kalender und der letzte Frühlingsbote.

Mutter Natur ist voll von Düften und warmen Sonnenstrahlen, die Bäume haben ihr Grün zurück erlangt, Blüten in voller Pracht…..wir genießen jeden frühen Morgen, wenn die Sonne langsam hochkommt, die Strahlen sich in den blattreichen Ästen der Bäume brechen, den Nebel auflösend……

Start unserer Kurse mit Volker, auf den wir uns schon sehr freuen – und natürlich auch auf alle Kursteilnehmer.

Am 1. Mai ist wie immer Weidebeginn, die ersten Minuten im satten Grün für die Pferde und Kühe….

Ein wunderbarer Monat, genau richtig um unseren Plänen für dieses Jahr endlich Gesicht zu verleihen, auch das beginnen wir diesen Monat.

Und unser wichtiges Jahreskreisfest – Beltane – steht an. Wir begehen es zum Maivollmond, denken aber an alle anderen, die den Maitanz der heutigen Zeit zum Anlass des Feierns nehmen.

Zu Beltane, das sich von „Bel“ (helles Feuer) ableitet, wird jedes Herdfeuer in den Häusern gelöscht, um es danach mit Hilfe eines Feuersteins neu zu entzünden. Das Feuer soll die Sonne symbolisieren, die Wärme und den Sommer.. die immer stetige Wiederkehr der Wärme und der guten Zeiten. Für alle die sich damit etwas näher beschäftigen ist es vielleicht interessant dass in Uisnech, unserem heiligen Zentrum des Glaubens und druidischer Feuerkultort (County Westmeath) immernoch an Beltane das wichtigste Feuer entzündet wird und zwar deshalb, weil dort Mide, der höchste Druide der Milanesier, einst das erste heilige Feuer entfachte….

Wir gedenken dem mit Feuer und Met, Tanz und geselligem Beisammensein….

Auch die Sterne haben ihren Weg über den Himmel bereits Richtung Sommer zurückgelegt: Deutlich ist nun das Frühlings-Dreieck aus drei hellen Sternen zu sehen. Saturn ist in Opposition und man hat die Chance ihn und Merkur deutlich zu sehen! Für alle welche Saturn als Leitplanet haben, ist dies ein guter Monat!

Die Frühlingssternbilder Löwe, Jungfrau, Waage und Bootes bestimmen jetzt den Nachthimmel. Drei Sterne in diesen Sternbildern bilden das Frühlingsdreieck, ein besonders auffälliges Dreieck aus den Sternen Regulus, Spica und Arktur. Nach Mitternacht gehen die Sommersternbilder Skorpion, Schütze, Steinbock und Schlangenträger auf……

Die Mainächte bieten uns auch wieder die Chance die ersten leuchtenden Nachtwolken zu sehen….von Bootes begleitet können diese wunderbar zu einem Erlebnis werden. Das Sternbild Bootes steht für (Latein für Ochsentreiber oder Hirte).Die sieben Sterne des Großen Wagen wurden als Ochsen angesehen, die der Ochsentreiber beständig vor sich herscheucht. Als Bärenhüter folgt er am Himmel dem Großen und dem Kleinen Bären und treibt sie beständig im Kreis um den Himmelsnordpol.

In der griechischen Mythologie gibt es folgende Geschichte über ihn: Demeter, die Göttin der Fruchtbarkeit und des Getreides, ging gemeinsam mit ihrem Bruder Zeus zu einer Hochzeit. Dort lernte sie Iason kennen, den ersten Sämann. Mit ihm schlich sie sich auf ein nahes Feld davon und vermählte sich heimlich mit ihm. Zurück auf dem Fest bemerkte Zeus ihre schmutzigen Kleider und wurde zornig. Er erschlug Iason mit seinen Blitzen. Bald darauf bekam Demeter einen Sohn und nannte ihn Philomelos. Als junger Mann erfand er Pflug und Wagen und wurde dafür an den Himmel versetzt, wo er auch heute noch seinen Wagen um den Himmelspol lenkt…….daraus wurdeBootes.

Auch finden wir in den Mainächten die ersten Sternschnuppen des Jahres…..zudem ist der Mai dafür bekannt, dass er in so manchen Nächten manchen Wunsch erfüllt!

Wir wünschen Euch einen guten, warmen Mai, eine wunderbare Turniersaison, ausgeglichene Pferde und viel Spaß in der schönsten Zeit des Jahres!

Blessed Beltane!
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Ein schönes Osterfest für alle Seitenbesucher ! Happy Easter !

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Welcome April, happy Spring!

Im antiken Rom wurde in den ersten Aprilnächten ausschweifende Feste zu Ehren der Göttin Venus – genannt die Veneralien“ ausgerichtet und so ist der APRIL auch ein Monat der Schönheit, der Leidenschaft und Liebe…..wir befinden uns inmitten des frischen Frühlings, die Natur zeigt sich uns nun und öffnet die Knospen und Triebe der Sonne, wir können das Wachstum sehen und begreifen und das Füllhorn von Mutter Natur beginnt anzuwachsen im inneren….der April ist für uns noch ein Schwellenmonat, der Übergang Winter zum Frühling wird stetig in Frage gestellt… mal Sonne, mal Schnee….aber je weiter es Richtung Mai geht, je mehr zeigt die Sonne den Frühsommer an.

Dieser Monat ist vorantreibend, Pläne, welche wir im Winter geschmiedet haben, warten darauf, erfüllt zu werden… er ist aktiv und lockt uns mit dem Gedanken an den kommenden Sommer.

Wir beginnen mit der Pflege der Wiesenflächen, die sich noch teilweise im Winterschlaf befinden und durch Bodenbearbeitung erweckt werden wollen. Auch düngen um somit den Tieren eine reichhaltige Futterfaser zu bieten, ist angesagt.

Aufbautraining nach einem „faulen“ Winter, Inspektion der Decken zur Reinigung, Lederpflege, Aufrüsten des Medischrankes etc etc. – einiges ist zu tun…..Die Pferde haaren und man möchte einen Pullover nach dem anderen stricken – jedenfalls ließe dies die Menge an Fell zu, welche wir beim Büsten herausholen.

Die Tage sind nun wieder länger hell und wir bis in den späten Abend aktiv. Beim Dunkelwerden können wir dann auch den einen oder anderen Blick noch erhaschen an unseren Sternenhimmel. Der jährliche Lauf der Sonne durch den Tierkreis legt bekanntlich die Jahreszeiten fest und bildet die Grundlage für unseren heute gebräuchlichen Gregorianischen Kalender, der im 16. Jahrhundert von Papst Gregor XIII. eingeführt wurde….in diesem Jahr fällt zb Ostersonntag auf den 21. April und liegt damit nahe dem spät möglichsten Termin, dem 25. April. Dieses späte Osterdatum tritt aber nur sehr selten auf, in diesem Jahrhundert nur 2038…..Die Festlegung des Osterdatums geht auf das Konzil von Nicäa aus dem Jahr 325 zurück….wer mehr wissen möchte, dem gebe ich gerne Auskunft, alles andere wäre hier Zuviel des Guten.

Bereits am Abend des 6. kann man die haarfeine Sichel des jungen Mondes bei klarer Sicht gegen 20.40 Uhr Für kurze Zeit tief im Westen erspähen und an den folgenden Abenden bleibt sie schon länger zu sehen und ihre Sichel wird langsam dicker. Wer an diesen Abenden genauer hinschaut, wird feststellen, dass man nicht nur die hell strahlende Sichel, sondern schwach schimmernd auch den Rest der Mondscheibe erkennen kann. Man nennt diese hübsche Erscheinung das „aschgraue Licht“, oder auch „Erdlicht“, eine interessante Begegnung…Der Großen Wagen ab 23 Uhr hoch über uns, im Westen Zwillinge und Fuhrmann – die letzten Wintersternbilder. Unter dem Fuhrmann ist mit Mars der einzige helle Planet des Abendhimmels zu sehen. Und am Südhimmel stehen nun mit dem wegen seiner markanten Konturen leicht zu findenden Löwen und der schwieriger zu entdeckenden Jungfrau zwei typische Frühlingssternbilder….Die Jungfrau verkörperte für die alten Griechen die Göttin der Fruchtbarkeit Demeter. Die Tochter Demeters, Persephone, wurde von Hades dem Gott der Unterwelt entführt – Zeus hatte ihm das Mädchen ja zur Frau versprochen. Demeter ließ aufgrund dessen alle Bäume uns Sträucher verdorren, sodass Zeus ein Abkommen traf, damit die Menschheit nicht verhungerte: zwei Drittel des Jahres durfte Persephone bei ihrer Mutter weilen und ein Drittel bei ihrem Mann. So regierten und entstanden die Jahreszeiten nach altem Glauben und die Jungfrau erinnert daran,,,,erscheint sie am Himmel, wird es Frühling.

Gegen Monatsende verschwinden schon unser großer Jäger Orion und Sirius im Großen Hund in der Abenddämmerung…..Am Südhimmel dominieren die Frühlingsfiguren Löwe, Jungfrau und Bootes, bis am frühen Morgen Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler vom Sommer künden……Der Vollmond am 19. April im Sternbild Jungfrau ist der Ostervollmond. Vom 23. bis 26. zieht der abnehmende Mond morgens an Jupiter und Saturn vorbei……

In der Nacht zum 23.4. begegnet uns das Zentrum der Lyriden mit denen bis zu 20 Sternschnuppen die Nacht erhellen können….eine gute Gelegenheit sich für dieses Jahr etwas zu wünschen-)

Wir jedenfalls sind guter Dinge, freuen uns auf die längeren lichtgehaltvollen Tage und Wärme. Feiern andere in der Nacht vom 31.4. auf den 01.05. den Mai so gehen wir den alten Weg und begehen Beltane – dies für uns wichtige Jahreskreisfest wie es richtig ist – zum 5. Vollmond des Jahres.

Euch allen wünschen wir eine sonnige, warme Zeit, viel Spontanität und die ersten Trainingserfolge auf Turnieren mit Euren Vierbeinern, die ersten Frühlingsausritte und vor allem Elan für die kommende Saison!

Ein schönes Osterfest für Euch und Eure Familien!
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Willkommen März ! Willkommen Frühling – Alban Eiler !

Mit dem März beginnt der erste Monat des Frühlings, der dritte Monat nach dem gregorianischen Kalender und die Natur erwacht nun sichtbar zum Leben!

Er ist dem römischen Kriegsgott Mars geweiht, deshalb kennt man ihn auch unter Märzen oder gar Mars und er spiegelt sich in seiner Fruchtbarkeit. Am 1. März beging man im alten Rom ursprünglich den Anfang des Jahres und nach den ausführlichen Reinigungs-Zeremonien des Februars wurde am 1. März immer das heilige Feuer gelöscht und um dann durch Erneuerung wiedergeboren zu werden – dies ist der symbolträchtige Moment des Neuanfangs, für den der März steht.

Wir freuen uns auf das kommende Frühjahr und den Sommer, den wir voller Pläne und gedankliche Veränderungen gesteckt haben. Man sagt, dass dies im März die besten Chancen hat, verwirklicht zu werden.

Was sich unter der Erde bereits seit der Wintersonnenwende abspielt zeigt sich nun langsam auch unseren Augen: die Pflanzen sprießen. Zeit, um die ersten Handgriffe im Garten zu erledigen.

Wir begehen am 20. März die Frühlings-TagundNachtgleiche – den astronomischen Beginn des Frühlings, eines unserer kleineren Jahresfeste. An diesem Datum sind der Tag und die Nacht gleich lang, bevor das Licht nun endgültig wieder über die dunkle Zeit siegt und die Tage wieder länger werden. Wir schmücken das Haus mit Natur,gebundene Kränze geben wir ins Feuer oder ein fließendes Gewässer, bunte Bänder binden wir um das Haus in die Bäume.

Auch unser Sternenhimmel erfährt einen Wandel: Nach Einbruch der Dunkelheit zeigt sich noch der gesamte Winterhimmel mit Orion und dem Stier aber schon nach Mitternacht versinken die Sternbilder des Winters im Westen. Jupiter, Mars und Saturn warten auf. Während die Milchstraße unsere Trennlinie zwischen Winter-und Frühlingssternenhimmel gibt, erscheinen um Mitternacht herum dann die ersten Frühlingssternbilder im Osten. Dort stehen schon Krebs und Löwe hoch am Himmel. Später am Abend ziehen Jungfrau und der Große Bär – auch ‚Großer Wagen‘ genannt – auf und ist höher am nördlichen Himmel zu sehen. Am frühen Morgen dann Venus als leuchtender Morgenstern.

Das Sternbild Löwe ist eines der eindrucksvollsten Sternbilder des nördlichen Sternenhimmels. Es ist ein prächtiges Frühlingssternbild, das mit seinen hellen Sternen leicht auffindbar ist.

Nach der griechischen Mythologie ist in dem Sternbild Löwe der nemeische Löwe dargestellt. In der Landschaft Nemea auf der südgriechischen Halbinsel Peloponnes hauste in einer Höhle eine besonders gefährliche Bestie. Weil ein besonders hartes Fell seinen Körper bedeckte war das Untier unverwundbar. Eurystheus, der König von Mykene und Tiryns, beauftragte Herkules, die Gegend von der Bestie zu befreien. Herkules verschloss einen der beiden Höhlenausgänge mit einem Felsen. Durch den anderen betrat er die Höhle und erwürgte den Löwen aufgrund seiner Körperkraft mit bloßen Händen. Herakles zog dem Löwen mit den messerscharfen Löwenkrallen das Fell ab und nutzte es fortan als Mantel, der ihn als Panzer vor fremden Waffen schützte. Auf vielen griechischen Vasen und Statuen ist Herakles an seinem Löwenfell erkennbar. Der Göttervater Zeus erwies dem Löwen eine letzte Ehre. Er gab ihm einen Platz am Sternenhimmel………….

Es lohnt sich also auch in diesem Wandelmonat einen Blick an unseren Himmel zu riskieren und die zu suchen, die uns begleiten…Jahr für Jahr. Wir sitzen oft draussen, auch wenn es noch kalt ist, und suchen gemeinsam die Bilder, erzählen die Geschichten und erfreuen uns an ihrem Glanz.

Wir wünschen Euch allen einen schönen März mit all seinen Vorbereitungen für die kommende Saison, sei es turniermäßig, familiär oder Eure ganz eigenen geheimen Pläne.


Einen schönen Frühlingsbeginn!
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Welcome February !

Dieser Monat ist der letzte Wintermonat und die Tage sind nun schon merklich länger hell. Der Monat der Reinigung ist da – wir nehmen es zum Anlass Freiraum zu schaffen, Freiraum für Positives und um Hinterlassenschaften der früheren Zeit hinwegzufegen! Wir werden Altes entsorgen und Neues ins Auge fassen um Dinge besser zu sehen, welche man in letzter Zeit vielleicht einfach nur vergessen oder gar übersehen hat…

Denn wir haben noch große Pläne, die nur darauf warten durchgesetzt zu werden. Dächer müssen repariert werden, im Innenausbau muss es vorangehen, eine gepflasterte Einfahrt wäre schon toll…..all dies muss aber geplant werden, gedanklich und auch tatkräftig.

Zudem kommt Volker uns wieder besuchen und auch dafür sind Vorbereitungen nötig die wir bereits in die Wege geleitet haben. Zudem stehen auch ein paar persönliche Dinge an, die dabei nicht außer Acht gelassen werden dürfen, denn jeder von uns hat ja auch eigene Bedürfnisse!

Zu denen gehört – wie immer der Blick in solch kalten klaren Winternächten an den Himmel…es beruhigt, gibt Kraft und fasziniert immer wieder aufs Neue. Im Westen stehen noch Herbststernbilder und im Süden die des Winters, von Osten nahen die Frühlingssternbilder die den Rest der Nacht dann so ab Mitternacht den Himmel einnehmen und ganz kurz vor Morgendämmerung sehen wir schon die ersten Sommerboten…

Stier und Zwillinge stehen lange am Himmel, zudem natürlich unsere Cirkumpolaren … Krebs wird dann nach Mitternacht bereits von Löwe und Jungfrau abgelöst. Am Abend ist außerdem noch der Rote Planet Mars zu sehen, am Morgen Jupiter, Saturn und unsere Venus. Zudem begleitet uns unser großer Jäger Orion weiter durch die Nacht und verschönert mit dem großen und kleinen Hund den Himmel…….

Das Sternbild Großer Hund ist schon seit mindestens 5000 Jahren bekannt. Es war für die frühen Ägypter sehr wichtig, denn der hellste Stern im Großen Hund, Sirius, erschien immer Mitte Juli kurz vor Sonnenaufgang und kündigte die bevorstehende Nilschwemme an. Die Ägypter hatten eine lange heiße Trockenzeit zu überstehen, bis dann endlich im Sommer ihr Hauptfluss, der Nil, sehr viel Wasser führte, über die Ufer trat und mit dem Hochwasser fruchtbare Erde anschwemmte. Die Nilschwemme war die Grundlage des Lebens und des Wohlstandes in Ägypten. Tauchte Sirius erstmals wieder morgens am Himmel auf, wusste man, die Nilschwemme steht kurz bevor.

Mythologische Geschichten zu Sirius gehen daher auf die Ägypter zurück, die in ihm den schakalköpfigen Gott Anubis sahen. Anubis erfand die Kunst des Einbalsamierens und beaufsichtigte die Bestattungsriten. Er entschied darüber, was nach dem Tod mit den Seelen der Verstorbenen geschieht. Dazu wog er die Seelen der Toten auf der Waage der Gerechtigkeit……Zudem war er zuständig für den Übergang der Seelen auf dem Weg in die andere Welt.

Die Delta Leoniden haben mir schon einen Blick auf eine der schönen aber schnellen Sternschnuppen gestern gegönnt,haben ihren Höchststand aber erst Ende des Monats, da sie aber nicht dominant sind wird es ein Glückstreffer sein, eine von ihnen zu sehen.

Wir wünschen Euch allen einen angenehmen letzten Wintermonat, Ausritte im Schnee und eine warme Tasse Tee am Kamin!

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The King is gone……..

Am 06.01. starb Buck mit 12 Jahren in meinen Armen…..

Er war von Anfang an dabei….und hinterlässt eine riesige Lücke.

Zwischen Bandit und Chris ist er nun bei seinen Spielkumpels und Weggefährten…..

Wir verdanken ihm wunderbare Jahre voller Liebe und Zuneigung….

Turath math Puh Bär….Turath math ……..

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