Welcome Oktober – Samhain is near…..

Der Herbst ist da – lange angekündigt – fast schon am Mittelpunkt angelangt – lässt er unsere Luft klarer werden, die Nächte nun bis zu 10 Stunden dunkel erscheinen und die Natur zum ausruhen und pausieren kommen…..

Wir nutzen diese Tage zum erledigen der restlichen Außenarbeiten, Insektenhotels und Eichkatzenfutterplätze werden installiert. Die Paddocks sind fertig, kleine Restarbeiten noch dann sind alle wieder trockenen Fußes unterwegs.

Jetzt noch die Isolierung der Rinder-und Pakiställe und dann….dann sind wir durch mit den meisten Dingen für dieses Jahr.

Unser Herbstkurs mit Volker erfolgte an einem noch angenehmen Herbstwochenende im September, er war gut besucht und alle Teilnehmer zufrieden und voller Input für die kommende Wintersaison, wo Training und Verinnerlichen von Gelerntem ein Muss sind.

Herbstnächte heißen auch, wieder mehr Blick auf unsere alten Götter und deren Sternbilder zu haben – wir nutzen diese Zeit um zu lernen und zu beobachten…..Zeiten, wo wir anhand der Sterne unsere Wege im Dunkeln gefunden haben, werden wieder kehren….dazu ist Wissen unbedingt ratsam.

Im Westen gehen mit der Abenddämmerung auch die letzten Frühlingsbilder und der Blick wird frei auf das Sommerdreieck im Süden und das Herbstviereck im Osten – man kennt es auch unter dem Namen Pegasus….

Begleitend erscheinen – eins nach dem anderen – die Wintersternbilder – ab ca. 23 Uhr kann man sie wunderbar beobachten, wie sie unseren Himmel durchkreuzen und am Morgen von den Frühlingsbildern abgelöst werden.

Auch der Oktober birgt fast alle Tierkreiszeichen – nur der Scorpio und die Waage bleiben im Schatten…..

Auch der Planetenreigen, den wir oft zwischen den Tierkreiszeichen finden lässt keine Wünsche offen: Venus und Mars in der Morgendämmerung – Seite an Seite  im Osten….

Saturn in der Abenddämmerung als einer der ersten sichtbaren Lichter am Himmel …

Ach dieser Monat ist einer der schönsten Beobachtungsmonate für uns. Zudem erleben wir am 05. Oktober einen wunderbar sichtbaren Blutmond im Vollmondaspekt.

Es geht auf unseren Jahresabschluss zu – Samhain am 31.10. ist unser Jahresende – was in weltlichen Kreisen am 31.12. laut gefeiert wird – wird bei uns eher gemütlich, besinnlich und voller Wünsche begangen….

Wir werden eine wunderschöne Feier im Kreise von Freunden begehen 3 Tage vorher und am 05. (zum Vollmond – denn klassisch ist Samhain ein Mondfest) und am 31. dann selbst zeremoniell das neue Jahr begrüßen…..

Interessantes und Geschichtliches zu Samhain:

Samhain ist ein gälisches Herbst- und Totenfest.Das Fest dauert in Irland eine volle Woche und begann bereits drei Tage vor dem Tag Samhain und endete erst drei Tage danach, weswegen auch von den drei Tagen von Samhain gesprochen wurde, zudem wurde es klassisch auch am Vollmond im Oktober gefeiert, der – je nach Mondzeit – gegen Ende des Monats fiel.Aus dem Samhain und Allerheiligenbrauchtum entstammt das moderne Halloween.Der Tag Samhain, der erste November heisst in Irland latha na samna oder lá samhna, die ihm vorangehende Nacht hingegen oenaig na samna.Die Bedeutung von Samhain wird zumeist als „Sommerende“ gedeutet….denn die Kelten kannten keinen Herbst und Frühling sondern nur Winter und Sommer.

Früher konnten die Menschen keine große Vorratshaltung für ihre Viehherden betreiben. In dieser Zeit, als es anfing kalt zu werden, wurden die Herden gesichtet und die Tiere die den Winter sowieso nicht überleben würden, wurden geschlachtet. Es war ein blutiges Unterfangen, doch nur so hatten die Menschen genügend Fleisch für den Winter und die Herden wurden auf ein Maß reduziert, das die meisten Tiere über den Winter kamen.Dieses massive Schlachten, also der Umgang mit dem Tod, prädestinierte dieses Fest als Fest der Toten. Aus den Knochen wurden Knochenfeuer aufgetürmt die, ähnlich dem Beltainefeuer, segnende Kräfte hatten weswegen man durch die Glut sprang oder Tiere hindurchtrieb.Vom Knochenfeuer wurde die Flamme des Hausherdes neu entzündet.Beim Festmahl hielt man für die Seelen der Toten eigens einen Platz frei, neben Fleisch wurden -passend zum Herbst- Äpfel und Nüsse dargereicht.

Zudem verweigerten alte und kranke Menschen das Essen bzw. ab da die Nahrungsaufnahme und opferten sich somit dem Wohlsein der Gesunden und Jungen um deren Fortbestand zu sichern…

Wir nutzen das Fest um Altes loszuwerden und Neues zu beginnen….

Einen wunderbar herbstlichen Oktober Euch und Euren Familien und viel Freude an der farbenfrohen Natur!

 

 

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