Welcome December !

Mit dem Dezember beginnt nun die kalte Jahreszeit und mit der sich ankündigenden  Wintersonnenwende am 21.12. begehen wir die längste Nacht des Jahres….

Doch obwohl es gerade beginnt  richtig kalt zu werden, der Winter zu Höchstform aufläuft, werden die Tage nach der Sonnenwende schon wieder länger.

Das Yulfest steht vor der Tür und wir begrüßen mit der Feier dessen, die Rückkehr des Lichtes…

Der Winter kündigt zugleich das Ende und den Neubeginn an….so ist es und wird es immer sein. Wir kuscheln uns an den Kamin, genießen gute Lektüre und feine heiße Getränke….wir wärmen uns von innen während es draußen kalt und dunkel ist, wir entzünden Lichter in den Häusern um unserem Zuhause Geborgenheit und Wärme zu verleihen…

Es ist eine Zeit wo man sich Raum gibt,  Raum –  auch mal einen Tag auf die Dunkelheit zu schauen – auch wenn das nicht immer fröhliche Emotionen weckt. Über verlorene Dinge weinen, vergebene Chancen betrauern und generell Situationen oder Menschen im eigenen Leben in Frage zu stellen oder ganz neu zu bewerten, hilft dabei, die Energien auf die wichtigen Themen zu lenken und mehr Dankbarkeit für die positiven Dinge zu empfinden.

Der December sollte eigentlich ein Monat der Ruhe und Innenschau sein, wir versuchen dem modernen Weihnachtsstress zu entkommen und werden das was uns diese Jahreszeit zu bieten hat nutzen um Kleinigkeiten zu erledigen, die übers Jahr noch liegengeblieben sind.

Und wir verbringen die Zeit damit uns nahe zu sein. Freuen uns auf die Yulzeit und die Wintersonnenwende, wo wir wieder mit Freunden ein Feuer und das Essen teilen werden….auch eine Art um danke zu sagen!

Altäre werden in den nächsten Tagen erneuert, denn der Winter kehrt den Herbst aus und man bringt man so ein Stück Natur ins Zuhause, was in unserem Heim allerdings zu jeder Jahrszeit passend immer vorhanden ist. Immergrüne Zweige z.B. gelten als Symbol für die baldige Wiederkehr der Sonne und bergen das Versprechen der darauf folgenden erneuten Fruchtbarkeit der Natur……… Dieses ist eine unserer heidnischen Traditionen, deren Nachkommen man u.a. im christlichen Adventskranz wiederfinden kann…..

Der zwölfte Monat nach dem gregorianischen Kalender und der erste Winter-Monat, war einst der zehnte Monat des römischen Kalenders und wurde so nach dem lateinischen Namen der Zahl Zehn („decem“) benannt…Der alte deutsche Name des Dezembers lautet Julmond und so zeigt er bereits die Verbindung zum Julfest, die heidnische Feier der Wintersonnenwende die wir begehen und die der Sonne huldigt. Im keltisch germanischen Raum nennt man das Fest auch Alban Arthuan (das Licht Arthurs, des legendären Königs) Mea`n Geimredh oder – eben wie oben Yul – was auch vom angelsächsischen Yula kommt – der Bedeutung des Rad des Jahres.

Da wir nach den alten Riten leben und mit unseren Tieren eine Art Symbiose gehören diese Dinge zu uns. Wir räuchern die Ställe und befreien auch diese von Altem um Raum für Neues zu schaffen.

Mitten in dieser Zeit, nach der Wintersonnenwende beginnt für uns die Zeit der Rauhnächte….12 Stück sind es und sie stehen für je einen Mondzyklus. Wir könnten hier noch genauer eingehen aber wir wollen Euch nicht langweilen mit derart viel Input…wer sich dafür interessiert darf uns aber immer gerne fragen und uns bei Festen Gesellschaft leisten.

Astronomisch ist der Dezember eine gute Zeit um aufgrund der langen Dunkelphasen den Himmel zu beobachten, wir beginnen mit dem Dunkelmond am 7.12. Und dann können wir bis auf Skorpion und Schütze nahezu alle Tierkreis-Sternbilder am Himmel sehen. Prominent sichtbar ist auch das Wintersechseck – eine Formation aus den hellsten Sternen von sechs bekannten Wintersternbildern – des Stiers, des Orion, des Fuhrmanns und großen und kleinen Hundes und am Schluss der Zwilling….die einzelnen Sterne zu benennen wäre hier aber Zuviel des Guten…

Am 16.12 diesen Jahres haben wir eine Kometenbegegnung – es ist im wahrsten Sinne des Wortes mit dem sog. Christstern zu vereinbaren – den man wahrscheinlich in früheren Zeiten beobachtete. In  der christlichen Leere steht der Stern Bethlehems zur Zeit um Yul und dieses Jahr bekommen wir ihn alle zu sehen….

Neben diesem großen Schweifstern gleiten  auch viele kleine Sternschuppen über den Winterhimmel – besonders  in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember, denn dann hat der Meteorstrom der Geminiden – entsprungen aus dem Sternbild Gemini – Zwillinge – seinen Höhepunkt…..denkt daran Euch rechtzeitig etwas zu wünschen….

Der Mars, den wir in den letzten Monaten so wunderbar am Himmel beobachten konnten, verlässt uns nun langsam. Orion – unser großer Himmelsjäger durchkreuzt prominent den Nachthimmel und ist auch für Ungeübte leicht erkennbar an seinen Gürtelsternen.

 Der Mond steht tief und geht erst spät in der Nacht für uns auf…..man kann also nur Zeit in seinem Lichte verbringen, wenn man die Nacht abwartet. Die Venus geleitet uns in den Morgen und  wenn der letzte Tag des Jahres gegen 7 Uhr morgens dämmert, dann erstreckt sich vor unseren Augen eine prächtige Formation aus Jupiter, Venus, Mond und Spica, die sich wie eine Perlenkette vom Südosthorizont nach Süden erstrecken….ein Schauspiel das wir selten so deutlich sehen werden….

Ihr seht also – der December ist ein Monat voller wichtiger Dinge, voller Magie und wir wünschen Euch allen eine schöne Zeit, Wärme und Nähe, die richtigen Entscheidungen, Gedanken für neue Pläne, viel Zeit mit Euren Familien und Tieren!

 

 

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