Willkommen Herbst – Hello October!

Wir sind mitten in der Schwellenzeit – betreten den 2. Herbstmonat – October – der 10.. Monat nach dem gregorianischen Kalender und Namensträger der Zahl 8 – octo.

Der Herbst ist mit Regen und Sturm eingezogen und die Tage sind bereits kürzer als die Nächte, was man an der früh herannahenden Dunkelheit merken kann. Weniger Zeit, abends noch draußen tätig zu sein. Für uns wird der Monat October ein Monat des Verabschiedens sein, vom Sommer, von der Wärme draußen, vom Licht. Aber mit diesen Tagen beginnt auch die Zeit, wo wir mehr für uns tun können: früher Feierabend, kleine Leckereien vorm Kamin, gemütliche Stunden…..

Die letzten Früchte ernten, den Garten schlafen legen, die Beendigung der Weidezeit – all das erledigen wir in diesem Monat. Und wir begehen unser Jahreskreisfest Samhain – das Ende des aktuellen Jahres. Wir freuen uns auf ein Fest bei Feuer und herzhaftem Essen mit guten Freunden.

Auch unser Nachthimmel ist bereits mitten im Herbst – Jupiter und Saturn warten uns auf und bei wenig Luftverschmutzung oder Lichtsmog, werden die beiden diesen Monat mit dem bloßen Auge sichtbar sein. October ist auch Sternschnuppenzeit – die Draconiden und Orioniden erreichen die Erde. Zeit also zb am 9./21. October Wünsche zu äußern…

Jupiter und Mond – erst am Anfang des Monats gemeinsam Reisende, zeigen sich an Samhain noch einmal kurz zusammen – Saturn verlässt dann seine Position – und wenige Stunden später ist bereits der nächste Monat da – November….

Wir werden die Herbstnächte am Nachthimmel begleiten, Pegasus erstrahlt mit seinen 4 Hauptsternen und gibt dem charakteristischen Herbst-Dreieck die Form. Der Sage nach, zeugte der Meeresgott Poseidon mit der Gorgone Medusa Pegasus. Als Perseus Medusa köpfte, entsprang das geflügelte Ross ihrem Nacken. Mit seinen Hufen schlug Pegasus die Quelle Hippokrene, die dichterische Inspiration verleiht. Daher steht Pegasus als Symbol für die Dichtkunst und als Sinnbild aller Pferdefreunde.

Auch das Sternbild des Steinbocks zeigt sich und erklärt sich darin, dass es eigentlich ein Mischwesen ist, halb Ziege halb Fisch. Bei den Babyloniern, die dieses Sternbild schon kannten, markierte er die Jahreszeit, in der dieser Fisch wieder in großen Schwärmen zu fangen war. In der griechischen Mythologie dagegen, ist es der Gott Pan. Im Kampf mit dem Ungeheuer Typhon um die Weltherrschaft mussten die Götter des Olymp einst hastig flüchten. Sie stürzten sich, verwandelt in Wasserwesen, in einen Fluss. Pan verspätete sich etwas und wurde nur zur Hälfte zum Fisch. Die Flucht gelang ihm dennoch. Weil er im Anschluss noch half, Göttervater Zeus zu retten, der von Typhon gefangen und verletzt wurde, versetzte dieser ihn aus Dank unter die Sterne……..

Wir wünschen Euch einen guten Übergang mit Euren Tieren in die dunklere Zeit, gemütliches Beisammensein am Feuer und schöne bunte Herbsttage und Ausritte in die Natur!

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